Mail us Rüderswil

I zwe Tage isch ja scho der erscht Advänt. D Wiehnachtszyt isch da. Drum hei mir hüt i der Chile d’Chrippefigure ufgstellt. Im erschte Momänt tönt das nid schwirig u me chönt meine, das sig gletig dänne ta. Aber oha, so isch es de doch nid. Bis jedi Figur der richtig Platz het, bis si o läbig würkt u zäme mit de andere Mitglieder um d’Chrippe ume e Gschicht erzellt, vergeit mängi Stunde, me merkt nie,wie. U de wott de no alles schön dekoriert, büschelete u belüchtet si. So vergeit e ganze Namittag wie im Schwick. Aber es isch e schöni Arbeit gsi u mir hei vil Fröid gha, wo mir vor üsem fertige Wärch gstande si u hei chönne säge: «Wohl, es isch üs glunge!»

Uf em Helgeli gseht Dir ganz rächts der Josef, är isch no am wärche, überchunt de no es Wärchzüg und e Wedelebock vordra. Links näbedra isch, wie Dir’s gwüss scho errate heit, d’Maria. Betreut wird si das Jahr o vo der Elisabeth, der Frou vom Zacharias. Fähle tuet itz no d’Chrippe, die chunt de erscht an heilige Abe derzue.

U zum Schluss, für all die, wo ds’Föteli gfaue het git es hie no es paar witeri.

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