Zibeli-Märit in Huttwil

Klein aber fein. So lautet ganz offensichtlich das Motto des Huttwiler «Zibeli-Märit», der dieses Jahr wieder als eigenständiger Markt bei schönstem Herbstwetter durchgeführt wurde. Auf dem malerischen Brunnenplatz luden rund 12 fantasie- und liebevoll hergerichtete Stände zum Staunen, «Kömerlen» und Verweilen ein. Kunstvoll gebundene Zibelizöpfe, Feines aus der Bauernküche, landwirtschaftliche Erzeugnisse und Kunsthandwerk. Dies alles gab es an dem von den Huttwiler Landfrauen organisierten Märit zu kaufen. Dass dabei auch das leibliche Wohl nicht vergessen wurde, versteht sich schon fast von selbst.

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Alphorngruppe Sumiswald. Foto: Samuel Schmid

Nun ist der Zibelimärit auch ein Erlebnismärit – etwas für die Augen. Er lädt ein zum Dableiben und zum Pflegen von Bekanntschaften und zum Anknüpfen neuer Kontakte und Freundschaften. Um dieses wichtige Element des heimeligen Zibelimärit zu unterstreichen, gab es auch musikalische Darbierungen. Die Märitleute bekamen die Kadettenmusik Huttwil und die Alphornbläser aus Sumiswald zu hören.

Huttwil, das Dorf an der Grenze vom Oberaargau zum Emmental pflegt ein lebendiges und facettenreiches Marktleben. Wer also den Zibelimärit verpasst hat, findet auf der Homepage der Gemeinde ein Verzeichnis der zahlreichen Markttage im «Bluemestedtli». Der weitaus bekannteste Märit wird am kommenden 26. November seine Tore öffnen, um Besucher aus der ganzen Schweiz zu erwarten: Der Huttwiler Wiehnachtsmärit.

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