Linux Tool der Woche: Xpad

xpad

Xpad in Aktion

Zu den Kritierien für die Auswahl eines Tools der Woche passt Xpad besonders gut. Dieser kleine Helfer auf dem Desktop besticht nicht etwa durch Funktionsvielfalt, sondern vielmehr durch ein simples, aber sehr gut durchdachtes Konzept.

Worum geht es bei Xpad? Um Notizen, Textblöcke, Scriptfragemente und Schnipsel aller Art. Diese können nacht althergebrachter Art auf einem Notizblock erfasst werden, der neben der Tastatur liegt. Und bei ganz kurzen Notizen ist dies auch die erste Wahl. Werden die Notizen aber läner oder müssen sie gar in irgendeiner Form reproduziert werden, dann kommen Tools wie Xpad ins Spiel.

Mit Xpad können Notizen und Texte aller Art in mehreren Fenstern auf dem Desktop gespeichert werden. Das Gesammelte lässt sich hier bequem edtieren, kopieren und verscheben, in mehrere Fenster verteilen oder auch wieder löschen. Zu jedem Fenster kann zudem eine eigene Text- und Hintergrundfarbe, sowie die Schritfart und Grösse bestimmt werden. So bekommt jedes Fenster Notizfenster eine eigene Identität und kann nicht verwechselt werden. Xpad merkt sich zusammen mit der Grösse und Position all diese Einstellungen und stellt sie wieder her, sobald das Programm gestartet wird. Damit ist der Funktionsumfang von Xpad bereits in groben Zügen erfasst. Und in der Praxis braucht es tatsächlich selten mehr, als Xpad bietet. Andere digitale Notizblöcke wie Tomboy trumpfen zwar mit einer eindrücklichen Funktionsvielfalt auf. Sie fordern dafür aber auch deutlich mehr Ressourcen und gewichtige Systembibliotheken.

Ich benötige Xpad für verschiedene Dinge. Ein Notizfenster ist immer auf dem Desktop geöffnet und zeigt eine TODO-Liste – also Dinge, die noch erledigt werden sollten. Ein weiteres Fenster enthält Textblöcke und Script-Fragmente, die während der täglichen Arbeit benötigt werden. Einzelne Blöcke aus Perl-Scripts werden hier «parkiert», bis sie woanders wieder eingesetzt werden. Um die einzelnen Xpad Fenster optisch zu unterscheiden, verwende ich verschiedene Farben. Xpad nutzt zudem jeweils die erste Textzeile als Fenstertitel, was äusserst praktisch ist! Schliesslich verwende ich Xpad um kleinere Texte zu schreiben, die ich später in eine E-Mail oder in einer Textverarbeitung benötige.

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