Vom Ländlerquartett zur fetzigen Partyband

Vierstern Aemmitaler

Wenn Ruedi, Beni, Küsu und Johann in die Örgelitasten und Gitarrenseiten greifen, geht es hoch zu und her. Mit rasanter und hinreissender Musik aus Rock und Pop ziehen die Vierstern Ämmitaler ihr Publikum von der ersten Minuten an in ihren Bann. Seit 25 Jahren bewegen sich die vier wie gestandene Rockmusiker über die Bühne. Ans Aufgeben denken sie nach einem Vierteljahrhundert aber nicht. Ganz im Gegenteil.

Im Probelokal der vier Musikvirtuosen hängen Fotos und Plakate aus der Zeit, als alles begann. Eines der Fotos zeigt die Örgeligruppe Emme-Ilfis, aus der die Vierstern Ämmitaler hervorgegangen sind, das war im Jahr 1988. An AC/DC oder Status Quo dachte damals jedoch keiner der jungen Musiker. Die ersten Jahre waren geprägt von traditionaller Ländlermusik. Und die Vierstern Emmentaler legen bis heute grossen Wert auf diesen Musikstil. An ihren Konzerten sind kernige und schmissige Ländlermelodien regelmässig zu hören. Gerade das virtuose Verbinden verschiedener Musikstile ist eines der Erfolgsrezepte der Vierstern Ämmitaler. So ist aus dem Emmentaler Quartett nach wenigen Jahren eine Partyband erster Güte geworden. Mit der zur Situation passenden Musik erzeugen die vier Stimmung: temporeiche Schlagzeugtakte, verbunden mit virtuosen Örgelisolos, Singen und Klatschen – die vier Emmentaler wissen genau, wie sie das Publikum mitreissen können. Ist ein Höhepunkt erreicht, wird wieder etwas Tempo weggenommen. Rythmen aus der Welt des Rock’n‘ Roll wechseln ab mit Walzer und Polka.

In einem ruhigen Moment blicken die vier gerne auf die Erfolge der vergangenen Jahre zurück. Unvergesslich bleibt der Auftritt vor dem ganz grossen Publikum 2011 in Graz: damals traten die Vierstern Ämmitaler zusammen mit den Stars der Volksmusik am Silvesterstadl auf. Und dieses Jahr konnten sie mit einem Auftritt am eidgenössischen Schwingfest in Burgdorf einen weiteren Erfolg verbuchen. Es wird bestimmt nicht lange dauern, bis die vier Stimmungsmusiker sich im Ebenläng auf den nächsten grossen Auftritt vorbereiten können.

Bericht in der Wochen-Zeitung

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