Gott zündet es Liecht a

«Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk
kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter.»

Jakobus 1,17

Wie schön d Sunne isch, das gseh u erläbe mir ame schöne Summertag, wenn d Sunneschybe häll am blaue Himmel steit, üs Liecht u Wermi schänkt. U wenn am Abe d Sunne sich neigt und hinger em Bärg undergeit, de erläbe mir i der Nacht, wie schön d’Stärne si. Denn, wenn es feischter worde isch und a der wyte Himmelsfeschti ds Stärnemeer lüchtet, vo eim Horizont zum andere. Hei mir nid scho als Ching zum Himmel gluegt, gstunnet u gfragt, wie gross d Zahl vo de Stärne ma si. Mir wüsses nid. Nume eine weiss das, dä, wo jede einzeln Stärn erschaffe het u jedem e Name het gäh. Gott het am Himmel es Liecht azündet, mir chöis jedi Nacht gseh, wenn mir üse Blick nach obe zum Himmel richte. Und mit em nächtliche Erstrahle vom Stärnemeer erwache o all die Gedanke, wo mir scho als Ching hei gha: wie wyt geit der Stärnehimmel u was isch d Ewigkeit? Warum lüchte d Stärne u isch eine mi eiget Glücksstärn, wo mir fründlich u beschützend vom Himmel abe winkt u mir Heiteri git, so dass i der Wäg vor mir cha gseh?

Drei Chünige us em Morgeland hei vor 2000 Jahr ihre Stärn gfunge, der Stärn vo Betlehem, wo mit längem Schweif de Chünige vora dür d Nacht gwanderet isch, bis er über der Stadt Betlehem, über eme ärmliche Stall isch blibe stah. Gott, der Vater vo allne Liechter, het e Stärn uf e Wäg gschickt, wo häll am Himmel gstrahlet het. Es Liecht für alli Mösche uf Ärde zum Zeiche, dass Jesus gebore isch. Wo Liecht isch, git es kei Dunkelheit meh. U wo Gottes Liebi strahlet, findet alli Not es Änd.

Jesus isch gebore worde zum üs vo Gott z erzelle. Dervo dass Gott üses Schicksal nid glich isch u dass dä Stärn, wo är gschickt het, o für üs am Himmel steit. Aber wo isch er de hüt, dä häll Stärn vo Betlehem? O wenn mir ne hüt mit üsne eigete Ouge nid chöi gseh, so isch er doch da. Sis Liecht u si Schyn lüchte dür alli Zyte u alli Sphäre. Und immer denn, wenn mir a die Gschicht vor Chrippe z Betlehem dänke und gloube, was vor so mängem Jahr im däm eifache Stall passiert isch, de lüchtet e Stärnefunke uf, wo üs mit Gott verbindet.

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