«Aarau, zämestoh und jutze»

Die Organisation eines eidg. Jodlerfestes ist eine grosse Herausforderung, dies bestätigt auch Hans-Ulrich Mathys, der OK-Präsident, in seiner Ansprache im Festführer. Und die Organisatoren haben bei der Planung keinen Aufwand gescheut: Während drei Jahren wurde hart gearbeitet um für das Jodlerfest optimale Bedingungen zu schaffen. Die Aarauer zeigen sich dabei als Routiniers, haben sie doch bereits 1976 mit Erfolg ein eidgenössisches Jodlerfest organisiert. Wer Aarau als Partner für einen Grossanlass gewinnt, kann nicht nur auf eine gute Infrastruktur und auf erprobte Organisatoren zählen, sondern auch auf ein aktives Vereinsleben in und um Aarau und auf eine sehr gastfreundliche Bevölkerung!

Die Aarauer setzen mit der Durchführung des Jodlerfestes auf Langzeitwirkung für den Tourismus: Das Jodlerfest soll eine Ausstrahlung haben, welche die Kantons- und Zeitgrenze überwindet und den Kanton Aargau als attraktives Reiseziel in das Bewusstsein der Bevölkerung rückt. Schon in zwei Jahren werden die Aarauer wieder landesweit im besten Sinne von sich reden machen, haben sie doch den Zuschlag für das eidg. Schwingfest 2007 erhalten.

Mit grossem Aufwand
In den vergangenen Tagen wurde der Festführer versandt. Wer ihn aufmerksam durchsieht, kann sich ein Bild davon machen, mit wieviel Aufwand das Team um Ulrich Mathys das Fest zusammen mit den Ortsvereinen und zahlreichen freiwilligen Helfern vorbereitet hat. Nur schon ein Blick auf den Plan des «Jodlerstädtli» lässt ahnen, wieviele Helfer während drei Tagen aktiv sein werden und lässt Vorfreude aufkommen! Und noch etwas fällt bei der Lektüre des Festführers auf: Das Fest erhält eine breite Unterstützung aus Politik und Wirtschaft: Bundespräsident Samuel Schmid wird am Festakt vom Sonntag Morgen eine Ansprache halten.

Umfangreiches Festprogramm
Nein, Stefan Raab wird nun doch nicht mit einem selbst komponierten «Jodlerlied» auftreten, das war nur ein 1. April Scherz des OK’s. Aber ob nun mit oder ohne «I hab ein Schätzele am Hallwilersee»: Das Festprogramm ist vielfältig und facettenreich, sogar ein Jodlerlied wurde komponiert, das vom Keiserchörli vorgetragen wird.
Eröffnet wird das Fest schon am Donnerstag Abend, dem 16. Juni mit dem 10. Schweizer Nachwuchsjodler-Wettbewerb und dem 12. Wettbewerb für Jungmusikanten. Daran anschliessend folgt ein Spezial Prix Walo. Der neu geschaffene Prix Walo für Jodler geht an den Komponisten Hans Aregger. Die feierliche Verleihung erfolgt am Samstag Abend. Am Freitag Abend werden die ersten Wettvorträge zu hören sein und um 20 Uhr beginnt eine grosse volkstümliche Schlagernacht. Der daran anschliessende Samstag steht ganz im Zeichen des friedlichen Wettkampfes: Fahnenschwinger, Alphornbläser und Jodler werden ihr Können unter Beweis stellen. Neben rund 12.000 Aktiven werden für das Wochenende mehr als 200.000 Besucher erwartet!
Ein Höhepunkt am Samstag Abend ist das Mitternachts-Spektakel: Um 23.30 Uhr starten Trichlergruppen zum Sternmarsch quer durch die Innenstadt. Gegen Mitternacht finden sich alle Akteure auf der Bahnhofstrasse ein. Fackeln beleuchten den feierlichen Moment, der durch Vorträge von Jodlern und Alphornbläsern seinen Höhepunkt findet. Unter dem Motto «Mit Jodler für Jodler» sind alle zum Mitsingen eingeladen.
Der Gottesdienst am Sonntag Morgen beginnt mit dem Glockenläuten aller Kirchen in Aarau. Um 10 Uhr beginnt der Festakt, es werden Grussworte von OK-Präsident Ulrich Mathys, von Peter Portmann, Präsident des eidg. Jodlerverbandes, und von Bundespräsident Samuel Schmid zu hören sein. Natürlich wird der Festakt von zahlreichen Vorträgen umrahmt werden.
Der Sonntag Nachmittag bildet mit einem prächtigen Festumzug den Höhepunkt und Abschluss des Festes. Über 3000 Kinder und Erwachsene in Trachten oder historischen Gewändern, über 100 Pferde und andere Tiere werden den Zuschauerinnen und Zuschauern mit Gesang, Musik und mit farbenprächtigen Bildern viel Freude bereiten.

Jodlerklub Herzogenbuchsee eröffnet Abendkonzert in der Stadtkirche
Um 19 Uhr am Samstag Abend ist es für uns soweit, wir werden unser Wettlied vortragen, das wir während mehrer Monate einstudiert haben. Wir danken unserer Chorleiterin Margrit Egli, die uns auch in diesem Jahr für diesen wichtigen Auftritt optimal vorbereitet hat. Nun liegt es an uns, das Beste daraus zu machen. Die Worte, die unser Präsident Peter Schneider in Kirchberg an uns richtete, haben ihre Aktualität behalten: Nur ein harmonisierendes Kollektiv vermag die Leistung zu erbringen, die notwendig ist, um die Bestnote zu erhalten.

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