Autorenarchiv: Benjamin Stocker

Em Pfarrer si Troum

Het es scho je einisch so e schöne Meietag gä? Im Liecht vo der milde Früehlingssunne het ds früsche Loub vo de Böim i hällem, zartem grüen glüchtet und uf de Wise hei tuusig mal tuusig Gänseblüemli, Margritli, Ankeblüemli und Löwezahn blüeiht, es isch gsi, als ob si voller Läbesfröid mit offene Arme die warme Sunnestrahle i sich ufnäh. Es isch gsi, als ob jedes Blüemli sälber es Sünneli möcht si. Und no bevor der nöi Tag im erschte Morgeliecht erwachet isch, hei d’Vögeli i de Böim am Waldrand afa Liede, voll Fröid u Übermuet, als hätt es nie e Winter gä.

Ou d’Bure si früeh uf de Bei gsi, um ihres Tageswärch z’vollbringe und gli druf het die mildi, früehligshafti Morgeluft nach früschem, würzigem Gras gschmöckt. Es isch flissig gwärchet worde a däm schöne Tag; aber doch het me hie u dert chöne gseh, wie d’Landlüt e Momänt si blibe stah zum das Wunder vo däm blüeiende Meietag i sich uufznäh, grad so wie d’Blüemli ihri Blüete der Sunne entgäge recke. Doch während die Blüemli uf em Fäld elei am Sunneliecht ihri Fröid gha hei, hei d’Buebe u Meitschi der Früehlig o im Härzgrüebli gspürt. D’Sunne het o d’Liebi la erwache und so isch mänge Gspass u Schabernack tribe worde und i das hälle Morgekonzärt vo de Amsle u Spatze het sich mängs Meitschlache gmischt.

Wo der Abe cho isch in Bächliried, ds Tageswärch vollbracht isch gsi, het sich der Tag im Aabeliecht no einisch vo sire schönste Site zeigt. D’Sunne het sich gneigt, e milde Luft het Bletter, Greser u Strücher fiin gstrichlet und am töif blaue Himmel si Silberwülchli verbi zoge, keis het em andere gliche. D’Dörfler si uf em Bänkli vor em Hus ghocket, si de Fälder nah spaziert zum ihres Tagwärch no einisch z’gschoue oder hei sich es gäbigs Plätzli gsuecht, zum der Abe z’gniesse und zum zäme no chli luschtig gsi.

Wo d’Chileuhr achti gschlage het, si es paar Manne gäg em alte Schuelhus zue marschiert. Aha, hüt isch ja e Gmeindsversammlig. Wil es in Bächliried kei geeignetere Platz gha het, si die Gmeindsversammlige meischtens im Schuelhus ghalte worde und hüt isch ebe grad das Schuelhus e wichtige Punkt uf der Traktandelischte gsi. A däm alte Gebäude het es afe a allne Orte gfählt, es isch z’chli gsi, boufällig, ohni rächti Heizig u no mängs anders het zu Beastandige Alass gäh. Zäme mit em Schuelmeister Fritz Schmid het e Usschuss e Plan usgarbeitet, zum das alte Gebäude abzrisse und dür-n-es nöis z’ersetze. Es versteiht sich vo sälber, dass so öppis e tolle Schübel Gäld choschtet und so hei sich im Gmeindrat zwe Parteie bildet. Die einte hei em Plan für das nöie Schuelhus zuegstimmt. Die andere si der Meinig gsi, e Reparatur würd sauft länge u chäm wohlfeiler. Das alte Schuelhus tüeis no lang!

I der Versammlig isch ou der jung Pfarrer Ernst Bigler derbi gsi. Vor eim Jahr isch är uf Bächliried cho, sis unkomplizierte u spontane Wäse isch im Dorf guet ufgnoh worde, bsunders wil der Bigler e rächt e praktischi Vorstellig vom Pfarramt gha het. Für d’Sorge u Alige von de Lüt het är offeni Ohre gha u sini mängisch unkonventionelle Methode si scho meh als einisch Dorfspräch gsi.

Item. Der Pfarrer het sich derfür starch gmacht, dass es nöis Gebäude ufgrichtet wird u het sich lideschaftlich für die Sach igsetzt. Da het es nid chöne fähle, dass är mit em Wortfüehrer vo der Gägepartei, em Stalder Heinz, anenand grate isch. Der Stalder isch eine vo de habligschte Bure gsi im Dorf, so dass der Pfarrer partout nid het chönne begriffe, dass grad dä sich gäge das nöie Schuelhus sperrt! «Ds Gäld darf nid die einzige Richtschnuer si für so wichtigi Entscheide. U mir müesse o a ds Gmeinwohl und a d’Zuekunft vo üsem Dorf dänke!» So het dä jung Studieabgänger argumentiert und der Startschuss gä für-n-es hitzigs Hin und Här. Fascht e Stund isch die Debatte gfüehrt worde und am Schluss, wo der Amme het la abstimme, het d’Partei für’s nöie Schuelhus gstimmt. Im nächste Früehlig söll bout wärde. Em Pfarrer isch es am däm Abe also glunge, die Unentschlossene z’überzüge.

Das het natürlich wider Diskussione gäh. Vor allem die Unterlägene, agfüehrt vom Stalder Heinz, hei nach der Versammlig i der Dorfwirtschaft d’Chöpf zämegsteckt. «Wohl, a üsem Pfarrer isch e Politiker verlore gange», het der Gärber Res gspöttlet. und isch sofort vo sim Tischnachbar, em Riedbur, akkordiert worde: «Dä cha guet rede, dä mues nid hälfe zahle!» Der Stalder Heinz het nid vil gseit, nume hie und da ob de Wortmäldige gschmunzlet. Är het sich es Chöcherli zwäg gmacht und es sich a sim Schöppli la wohl ga. Wo-n-är um si Meinig gfragt worde isch, het är zur Überraschig vo der Rundi sogar es Lob gfunde für e Pfarrer: «Är het ja rächt, üses Schuelhus isch z’chli u afe schitter. Dänkit o, es schöns nöis Schuelhus, das macht sich de öppe guet i üsem Bächlieried!» Mit dene Wort het der Stalder zfride glächlet u sine Kamerade zueproschtet. Füehrt är ächj öppis im Schild? Es isch zäntume bekannt gsi, dass dä Stalder zwar e guetmüetige Kärli isch, das är aber o e schlaue Fuchs cha si, wenn es drufab chunt.

Die schöne Früehligstage si vergange und denn isch der Heuet cho. Druf het es e heisse Summer gäh und d’Lüt si nid unglücklich gsi, wo der Herbscht cho isch und d’Tage nümm ganz so heiss si gsi. Mänge milde Herbschttag isch gfolgt und het iglade, dei guldigi Herbschtsunne z’gniesse. O der Pfarrer het sich das nid la entgah und het die freie Stunde für usdehnti Spaziergäng dür Fäld u Wald gnutzt. Du isch är ei Tag em Stalder begägnet. Dä het grad es Fäld am Waldrand pflüegt. Me isch is Gspräch cho, het über d’s schöne Wätter, aber o über anders brichtet, o über ds bure. Das her der Pfarrer interessiert, är isch ja sälber us ere Burefamilie cho. Stolz her der Stalder siner schöne Ross präsentiert, het em Pfarrer sis Land zeigt und vo der guete Ärnt brichtet. Wie-n-es so geit isch me bim däm dorfe ou uf ds Pflüege cho. «Ja», het der Pfarrer gmeint, «das isch gwüss ke liechti Arbeit, der Pflueg suber u gredi us z’füehre. Als Bueb ha-n-i mim Ätti mängisch derbi müesse hälfe und d’Ross füehre.»

Der Stalder het ob däm Bricht ufghorcht. Dass der Pfarrer öppis vom bure versteiht, het är scho gwüsst. Und es het ne o nid aparti verwunderet, dass dä geischtlich Herr vo dere herte Arbeit grad eso i ds’Schwärme chunt. Es wird halt o d’Erinnerig a die eigeti Jungendzyt si, het der Stalder richtig vermuetet. Plötzlich chunt em Buur e schelmischi Idee. Isch jetz öppe e günschtigi Glägeheit cho, sich für die verloreni Abstimmig a der letschte Gmeindsversammlig z’revanchiere? «Das cha-n-i mir gar nid vorstelle, Herr Pfarrer, wie Dir der Pflueg füehret», antwortet der Stalder schalkhaft uf dä Bricht vom Pfarrer. «Das müsst Dir mir zeige!»

Natürlich het der Pfarrer im erschte Momänt nid rächt welle. Schliesslich het är sit Jahre ke so herti Arbeit verrichtet und isch gwüss us der Üebig cho. Und wenn de das öpper gseht? Nei, doch lieber nid, het der Pfarrer zu sich sälber gseit. Derzue isch är ja o nid passend agleit gsi und het nume Halbschue treit.

Aber der Stalder het nid lugg gla und partout druf beharrt, dass der Bigler der Pflueg füehrt. Wenn es o nume es paar Meter si. «Packit zue, Herr Pfarrer, i will de d’Ross scho füehre», het är der Bigler ermunteret und isch scho bi der Ross gstande u het gwartet. Was der Bigler nid het chönne wüsse: Dä Acher isch no vor-n-es paar Jahr e Wald gsi und im Bode het es no immer Wurzelstöck gha. Da het es chönne passiere, dass der Pflueg öppe einisch isch blibe stecke oder e Satz näbeuse gnoh het. Aber am Änd isch em Pfarrer ob all däm awänge vom Stalder nüt meh anders übrig blibe. Är hänkt si Chutte a-n-e Boum, steit i sim wisse Hemmli hinter e Pflueg un packt chreftig zue!
«Hü!» seit jetz der Stalder und scho isch es los gange. Die erschte paar Meter isch no alles guet gange. Aber denn isch genau das passiert, wo dä Chätzer’s Stalder druf gwartet het. Der Pflueg gratet a-n-e Bitz Holz im Bode und heltet plötzlich näbeuse. Der Pfarrer merkt’s u probiert kuraschiert entgäge z’ha. Aber mit dene Schue wo-n-är treit, isch halt bim beschte Wille e ke halt uf däm weiche Bode. U so isch passiert, was chum z’vermide isch gsi. Der Pfarrer rütscht us u ma e Momänt nümme Schritt halte. Will aber d’Ross witer zieh heltet der Bigler plötzlich vorine, verlürt druf ds Glichgwicht u geit i d’Chnöi! «Hooo!» rüeft är jetz und wo d’Ross still hebe, chnöilet är no immer am Bode.
Wo der Stalder die Sach gseht, isch är sofort cho z’springe u het em Bigler zwäg ghulfe. Em Pfarrer e Streich spile, ja gwüss, das het är welle. Aber jetz het es ihm doch schier Angscht gmacht, dass der Bigler bi däm Sturz ugfehlig worde isch. Zum Glück isch nüt passiert. Der Bigler isch e chreftige junge Ma gsi u het das Abendtür uf Stalder’s Acher unbeschadet überstande.

Aber jetz lueget einisch dä Pfarrer a! Vo de Schueh bis über d’Chnöi si d’Chleider verdräckt gsi und im linge Hosebei het es e tolle Schranz gha! Ou das wisse Hemmli isch voller Härdfläcke gsi. Der Stalder het em Pfarrer agha, doch ja zum ihm hei z’cho, zum dert dä Schade i d’Ornig ‚z’bringe. Ihm isch die ganzi Gschicht hinde u vore nümm rächt gsi. Aber der Bigler het partout nid welle. Im erschte Momänt het är sich über si eiget Übermuet gergeret, het der Chittel vom Boum gnoh, sich vom Stalder verabschidet u isch heizue. Erscht uf em Heiwäg het sich sis Gmüet wider ufghällt und wo-n-är hei cho isch u si Frou z’grächtem verschrocke isch, het är wider chöne lache! «Jetz gsesch es, Lisbeth, i ha scho der rächt Bruef gwählt, us mir hätt es e kei Buur gäh!» So het der Pfarrer e Gspass gmacht und denn sire Frou vo sim Heldestück brichtet.

Aber der Pfarrer het’s wohl gmerkt, dass ihm der Stalder e Streich gspilt het. «Jawohl, das isch jetz der Zeis für d’Schuelhusabstimmig», het är zu sich sälber gseit, «und ig ha’s nid gmerkt. Dä Stalder het mi verwütscht!» Die Sach het em Bigler o i de nächste Tage z’dänke gä; es het ihn gfuchset. Chönnt me ächt dä Stalder nid o einisch verwütsche?

Es isch e schöni Gwohnheit vom Pfarrer gsi, dass är siner Predigte sälber gstaltet het. D’Idee derzue het är am beschte i der freie Natur chönne finde. So isch är öppe einisch am Waldrand z’finde gsi, wie-n-är Idee gsammlet und notiert het. Wie wunderbar het Gott üsi Wält doch gmacht, dä Gedanke isch em Pfarrer immer wider dür e Chopf und het ihm Inspiration gschänkt. O am Samstig nach der Gschicht mit em Pflueg het der Pfarrer vor am Abe si Notizblock gnoh und isch us em Hus. Si Wäg het ihn zum eim vo sine liebschte Plätzli gfüehrt, es isch es Bänkli am Waldrand gsi, keni hundert Meter vom Pfarrhus entfärnt. Vo dert si d’Hüser und Fälder vo Bächliwil gseh gsi und i der Färni hei d’Schneebärge unter em blaue Himmel gschimmeret.

Aber dasmal het der Bigler Ernst nid nume e Idee für-n-e nöi Sunntigspredigt gsuecht. Nei, in Gedanke isch är no immer bim Stalder Heinz gsi. Der Plan, däm Stalder o e Streich z’spile het no immer im Chopf vom Pfarrer desume gspukt. Es isch e sunnige u warme Herbschttag gsi und wo der Bigler zu sim Plätzli chunt, zieht är d’Chutte ab, hockt uf’s Bänkli und nimmt der Notizblock füre. So het är, ganz in Gedanke vertöift, im erschte Momänt dä schön Tag gar nid wahrgnoh. «Söll i ächt e Kommentar in der Predigt iboue?» Und während der Bigler uf sim Bänkli thront und sinnet, ghört är, wie in de Böim über ihm e Spatz singt. Es heiters, fröhlichs Lied het das fiine Vögeli gsunge und gli druf het e zwöiti Stimm igsetzt, e dritti isch derzue cho und gli druf isch ds schönschte Konzärt z’ghöre gsi, häll wie Silber, innig und schön. Der Pfarrer het glost.

«Oder wär d’Eröffnig vom nöie Schuelhus e Glägeheit? Wie wär’s, wenn i dert…» Aber scho wider wird der Pfarrer abglänkt, vor sich am Bode gseht är mängs Blüemli, wo-n-är sich vorhär gar nid gachtet het! Lüchtend gälbi und wisse Blüete het es uf der Weid vor em Wald gha und scho het der Pfarrer sis Bleistift gnoh und eis vo dene Blüemli welle zeichne. Aber nei, d’Predigt, der Stalder! Der Bigler hockt wider grad häre un faht a notiere: «Vom Werden eines neuen Schulhauses…» Aber scho luegt der Pfarrer wider uf, wil är am Himmel es Grüppeli mit schneewisse Wülchli gseht, wo dert ganz still und unbeweglich am blaue Himmel stöh. Und uf das abe länke d’Spatzeliedli wider d’Ufmerksamkeit vom Pfarrer uf sich. Wie isch doch das e prächtige Tag! Der Pfarrer leit d’Notize wäg, und macht es sich uf em Bänkli bequem. Wie wär’s, wenn i e Chehr ablige und de Vögeli zuelose? Nume e Momänt? Der Pfarrer entspannt sich, es wird ihm liecht um’s Härz, sis Gmüet findet Witi u Rueh. «Lue, wie das lüchtet i de Bärge. Lue dä blau Himmel, d’Blüemli… der Stalder… wiss und gälb…»

«Ja, Her Pfarrer, so schön heit Dir gwüss no nie prediget.» Mängs Komplimänt het der Bigler dörfe entgägenäh, nachdäm är im Gottesdienst vo der Liebi Gottes gredt het, wo mir chöi gseh a jedem Tag: «Nid nume ei oder zwe Boumsorte, nei tuusigi, e jede i sire eigete Art, het der Herrgott erschaffe. Und de erscht die vile, vile Blüete, i allne Farbe. So wie d’Natur i überwältigendem Richtum vor üs steit, so isch Gott. Aber all die Pracht isch nid nume da, dass mir üs drüber fröie. Nei, ou üses Tageswärch söll dere Vilfalt gerächt wärde. Und so wie der Herrgott üs im Übermass beschänkt het, so sölle o mir nid gitte, sölle grosszügig si mit üsne Mitmönsche. Sig es mit de Härdöpfel oder mit em Verzeihe, wenn öpper gfählt het.»

Während der Pfarrer no d’Predigtgänger verabschidet het, hebt ihn plötzlich öpper a der Schultere. Der Pfarrer luegt überascht, wär das isch und…

«Aber Ernst, was machsch ou du?» Es isch d’Lisbeth gsi, wo ihre Ma us em Schlaf gholt het. Bald e Stund isch der Pfarrer uf sim Bänkli gläge und wenn d’Lisbeth ihn vor em Z’Nacht nid wär ga sueche, gwüss hätt das Plätzli der Pfarrer i sim sunnige Schlaf no lenger bewacht. So si die zwöi heizue und uf em Pfarrer sim Notizblock isch nüd gstande, nid ein Zyle. Aber das wär o ganz vergäbe gsi, denn am folgende Sunntig Morge het der Pfarrer i der Predigt vo sim Troum erzellt. Was genau är gseit het, wüsse mir nümm. Aber nach der Predigt isch öppis passiert, wo Bächliwil no nie gseh het: Bim verabschide isch der Stalder, wo süsch geng grad hei isch, spontan zum Pfarrer häre gstande, het glachet u gseit: «Gällit, Herr Pfarrer, Dir chömit hüt zu üs zum Zmittag.»

«Antike Metropolen»

Wo heute nur noch Ruinen zu sehen sind, erhoben sich vor Jahrtausenden Städte mit einer Pracht, wie sie heute nicht mehr vorstellbar ist. So lässt es sich erklären, dass wir staunend und ehrfurchtsvoll vor den Überresten der glanzvollen Tempel, Arenen oder Basiliken in Athen, Rom oder Alexandria stehen. Ich habe dies selbst erlebt, als ich an einem heissen Junitag die Akropolis bestieg und dann vor dem Parthenon stand. Schweigend und mit grosser Bewunderung blickte ich auf den mächtigen Tempel, dessen Säulen 10 Meter in den Himmel ragen.

Die Faszination und Anziehungskraft der Antike auf die heutige Zeit ist ungebrochen. Es ist das Andersartige, das fern der unsrigen Zeit liegt und umgeben ist mit einer Aura des Geheimnissvollen und Mythenhaften. Blicken wir auf die Überreste der altvorderen Zivilisation, sehen wir nicht nur die glanzvollen und mächtigen Bauwerke der Griechen oder Römer. Beim Betrachten baut unsere Fantasie eine Brücke durch die Zeit und lässt uns ahnen, wie es damals war!

Auch das Buch «Antike Metropolen» aus dem Theiss Verlag ist ein Brückenbauer. Lebendig, anschaulich und reich illustriert werden darin neun antike Metropolen vorgestellt: Babylon, Hattuscha, Persepolis, Athen, Alexandria, Karthago, Rom und Konstantinopel. Obwohl die Beschreibungen der Städte von verschiedenen Autoren stammen, entstand dennoch ein einheitliches Bild: Zu jeder Metropole erfährt der Leser über die wichtigen Schritte der Entstehung, über den Aufstieg zu Grösse und Glanz, sowie über das, was die Stadt im Besonderen auszeichnet. Dabei werden auch einige populäre Irrtümer angesprochen: Babylon war nicht «sündiger» als andere Städte und das Verhältnis der Römer zu «Brot und Spiel» war etwa so wie dasjenige der Deutschen zum Fussball.

«Glück auf»

Nach einem erlebnisreichen Jahr, das in einer Reise nach Schweden seinen Höhepunkt fand, blieb den «Buchsi-Jodlern» nur wenig Zeit zum Ausruhen, neue Ideen für die Jodlerabende waren gefragt. Zusammen mit der Landjugendgruppe «Oenztal» wurde ein abwechslungsreiches Konzertprogramm einstudiert.

Noch sind die schönen Erinnerungen an die Reise nach Malmö vom vergangenen Dezember hellwach. Oskar Gisler, Tunnelbauingenieur und Mitglied im Klub, folgte einem Ruf in die skandinavische Stadt, wo eine umfangreiche Tunnelanlage gebaut wird. Oskar’s Einsatz ist es zu verdanken, dass für die Barbarafeier der Jodlerklub Herzogenbuchsee engagiert worden ist. Die Reise vom 2. bis zum 5. Dezember war geprägt von unvergesslichen Erlebnissen. Allen voran die würdige Barbarafeier am Eingang der Tunnelanlage, bei der auch die Tunnel und zwei Tunnelbohrmaschinen getauft und eingesegnet worden sind. Für diesen speziellen Moment wurde das alte Tunnelbauerlied «Glück auf» gesungen. Weitere Höhepunkte der Reise waren ein Kirchenkonzert, der Auftritt in einem weihnachtlich geschmückten Einkaufszentrum und ein vom Jodlerklub organisierter Raclette-Abend. Ein detaillierter Bericht ist auf der Homepage des Vereins zu finden: jodler.ch

Doch im vergangenen Jahr geschah noch etwas bedeutendes, die Landjugendgruppe Oenztal fragte spontan an, ob es wohl möglich sei, beim Jodlerklub zwei bekannte Jodellieder zu lernen. Natürlich wurden die jungen und singfreudigen «Oenztaler» herzlich willkommen geheissen und an drei Abenden im November 2006 wurde fleissig geübt. Einstudiert wurden die bekannten Waisen «Bärnbiet» von Jakob Ummel, «Am Thunersee» von Adolf Stähli und der «Steimanndlijutz» von Andre von Moos. Die Proben waren geprägt von einem regen Interesse aller Beteiligten und von einer fröhlichen, ungezwungenen Stimmung. Dies verlangte nach mehr und so wurde entschieden, dass zwei der Lieder am Jodlerabend unter Mitwirkung der Landjugendgruppe vorgetragen werden.

Ergänzt wird der Konzertteil durch Melodien aus alter und neuer Zeit. Das «Chüejerbuebelied» von Oskar Fr. Schmalz und «Ds Ankebälli» von Adolf Stähli sind Klassiker, die sich seit vielen Jahren einer ungebrochenen Beliebtheit erfreuen. Die «Bärgandacht» von Reto Stadelmann und «Mi Boum» von Theres Aeberhard sind Werke der Gegenwart, die eindrücklich beweisen, dass auch das Jodellied mit der Zeit geht, seinen traditionellen Wurzeln aber dennoch treu bleibt.

Wie alle Jahre hat sich auch die klubeigene Theatergruppe Gedanken gemacht, wie der Konzertteil mit einem heiteren Theater ergänzt werden könnte. Die Wahl fiel auf das Stück «D‘ Villa a dr Costa Brava», ein kurzer Zweiakter, der es in sich hat. Viele Überraschungen, unerwartete Wendungen und lustige Wortwechsel drehen sich um das zentrale Thema des Stückes, dem Kauf einer Villa in Spanien. Doch woher das Geld nehmen? Unter der Leitung von Wally Schneider entstand ein Theater der besonderen Art, das dem Publikum viele vergnügliche Momente bescheren wird.

Abgerundet wird das Unterhaltungsprogramm durch einen Sketch und durch zwei Ländlerformationen, die das Konzert eröffnen und am Ende zum Tanz aufspielen werden:

Samstag, 24. März 2007: Schwyzerörgeliquartett Mupf-Lupf
Samstag. 31. März 2007: Türmlibuebe Bütschwil

«Das Lob der Torheit»

Die Idee entstand auf einer Reise von Italien nach England, die Erasmus von Rotterdam im Jahre 1509 zu Pferde unternahm. Auf der Suche nach einem Zeitvertreib entschied sich der berühmte Humanist für eine «Lehrrede auf die Torheit» die er seinem Freund Thomas Morus widmete. so entstand ein literarisches Glanzstück, das auch den Leser der Gegenwart noch zu fesseln vermag. In der Gestalt einer Frau (!) tritt die Torheit an den Katheder und beginnt – ohne lange Umschweife – mit einem Tadel an die Zuhörer! Haben doch die Menschen Lobreden auf alle möglichen Dinge verfasst, auf die Tugend, die Gelehrsamkeit, die Frömmigkeit und vieles mehr. Allein über die Torheit herrscht eisernes Schweigen!

Dabei haben die Menschenkinder ihr vieles zu verdanken! Den verdutzten Zuhörern nennt die Rednerin in der Folge zahlreiche Exempel, in denen sich das Närrische günstig und fördernd auf das Miteinander der Menschen auswirkt. Besonders mächtig wirken hier die unbedingten Helfershelfer der Torheit, als welche Vergesslichkeit, Schmeichelei, Verstellung, Scherz und Duldsamkeit heissen. Könnte eine Ehe ohne sie bestehen, fragt die Torheit; und wie ist es mit der Freundschaft? Wo die Torheit auftritt, herrschen Freude, heiteres Tändeln und Frohmut. Menschen lassen sich täuschen und führen ein glückliches Leben in ihrer Illusion. Wollt ihr sie unglücklich machen, dadurch dass ihr sie gegen eine harte Wirklichkeit stosst?

Auf diese Weise folgert die Torheit, dass wir tief in ihrer Schuld stehen und durch unsere abweisende Haltung ihr gegenüber eigentlich undankbar sind. Doch die Torheit ist nicht nachtragend. Sie vergisst alle Sünden im Handumdrehen und verteilt ihre Gaben grosszügig und ohne zu rechnen.

Im zweiten Teil des Vortrages, der die verschiedenen Stände und Berufe zum Thema hat, widmet sich die Torheit zwei Gruppen besonders ausführlich: Den Philosophen und Theologen. An jenen lässt sie verständlicherweise kein gutes Haar. Die Torheit präsentiert uns die Philosophen als ergraute, griesgrämige, langweilige Bücherwälzer und Murrköpfe, die mit ihrer Erbsenzählerei und mit ihren sauertöpfischen Reden und Deklamationen jede gute Laune verscheuchen. Darum zieht der Monarch die Gesellschaft eines Narren vor, ist doch dieser unterhaltsam, witzig und zerstreuend.

Und die Theologen? Wie weit haben sie sich doch von der einfachen und bescheidenen Lehre des Christus entfernt! Ihr ganzes Auftreten, ihre Spitzfindigkeiten und krausen Lehrsätze, die mit einer wichtigen und altklugen Mine vorgetragen werden, wirken zutiefst närrisch, so dass der Theologenstand der Torheit viel zu verdanken hat. Was ist denn davon zu halten, wenn die Kirchenlehrer sich darüber streiten, ob Gott auch die Gestalt eines Kieselsteins oder Kürbis hätte annehmen können und im Disput einander anschreien und zuletzt handgemein werden?

Welch scharfer Kontrast entsteht, wenn die Torheit den Fürsten und Monarchen einen Spiegel vorhält. Ist dieser tugendhaft, ehrlich und um das Wohl seiner Bürger besorgt? Ist er unbestechlich und nicht auf persönliche Bereicherung aus? Ist für ihn die Gerechtigkeit und Clementia die Richtschnur aller Entscheidungen?

Im letzten Teil des Vortrages beweist die Torheit eloquent und belesen, dass das Lob auf sie gerechtfertigt ist, zahlreiche Belege aus der klassischen Literatur und aus der Bibel werden angeführt. Und dann findet der Vortrag sein Ende. Wer nun aber glaubt, eine Zusammefassung des Gesagten zu hören, irrt. Glaubt ihr wirklich, dass ich mich noch an das ganze Palaver erinnern kann, fragt die Torheit, während sie das Rednerpult verlässt.

Und der Philosoph? Er sass die ganze Zeit in der Menge der Zuhörenden und hörte dem Vortrag zu. Hin und wieder schmunzelte er. Er hat längst erkannt, dass alles Streben nach Weisheit der Torheit den Weg in das eigene Leben nicht gänzlich zu versperren vermag. Und vielleicht ist das ja auch gut so…

Telefonieren mit Asterisk (III)

Asterisk LogoDer letzte Teil hat gezeigt, dass die Konfiguration einfacher Aufgaben leicht zu bewerkstelligen ist. Mit ein paar Zeilen in den Konfigurationsdateien extensions.conf und sip.conf kann eine einfache, hausinterne Telefonanlage aufgebaut werden. Die Aufgabe bestand darin, zwei Telefone via SIP mit dem Server zu verbinden und einen möglichst einfachen Wähplan zu erstellen, so dass zwischen den beiden Endgeräten Gespräche geführt werden können. Im folgenden soll die Telefonanlage so ausgebaut werden, dass auch externe Gespräche geführt werden können. Genau so, wie mit einem herkömmlichen Telefon, das am Festnetz angeschlossen ist.

Um das Kunststück zu vollbringen, benötigen wir ein VoIP Konto bei einem Schweizer Provider. VoIP Konti für den Heimgebrauch gibt es bei SolNet oder Green bereits für eine Monatspauschale ab Fr. 10.–. Bei beiden Providern gibt es VoIP als eigenständiges Produkt oder als Zugabe zu einem ADSL Abonnement. VoIP Kontos werden meist in Verbindung mit einer ATA Box (Analog-Telefon-Adapter) verwendet, so dass sie auch mit einem handelsüblichen, analogen Telefon genutzt werden können. Eine kurze Beschreibung einer Fritz!Box ATA gibt es hier. Ich verwende im folgenden ein VoIP Konto mit den folgenden fiktiven Zugangswerten:

Telefonnummer: 032 517 81 80
Login: 0325178180
Passwort: horsepower
SIP Server: sip.solnet.ch

ATA Boxen oder SIP-fähige VoIP Telefone können diesen Zugang direkt nutzen, um externe Teilnehmer anzurufen oder Gespräche zu empfangen. Im folgenden Beispiel erweitern wir unsere Konfiguration so, dass der Asterisk Server den VoIP Zugang nutzt. Dies bringt den Vorteil, dass alle am Server angeschlossenen Telefone externe Nummer anrufen können – auch gleichzeitig! Bei eingehenden Gesprächen kann bestimmt werden, welche internen Telefone das Gespräch entgegennehmen können.

Bei einigen Providern können zusätzliche Telefonnummern zu einem VoIP Konto bestellt werden, so dass jedem Telefon eine externe Nummer zugewiesen werden kann. Wir werden uns vorerst mit einer Nummer begnügen. Die Konfiguration unserer Anlage sieht dementsprechend wie folgt aus:

Beide im letzten Kapitel angeschlossenen Telefone können externe Nummern wählen und werden dann via Asterisk und dem VoIP Provider mit dem gewünschtne Teilnehmer verbunden. Falls das Telefon des Angerufenen eine Nummernanzeige hat, erscheint dort die Nummer des VoIP Kontos, also 032 517 8180. Mit Asterisk ist es möglich, zusätzlich zur Nummer auch einen Namen anzugeben. Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Caller ID (CID) zu manipulieren. Ruft ein externer Teilnehmer an, klingeln beide am Asterisk angeschlossenen Telefone.

In der Datei sip.conf müssen die folgenden Ergänzungen angefügt werden:

register => 0325178180:horsepower@sip.solnet.ch/0325178180

Damit wird der Asterisk Server angewiesen, sich beim VoIP Provider mit der Nummer 0325178180 zu registrieren. Der SIP Proxy beim Provider wird damit informiert, an welche Adresse im Internet ein eingehendes Gespräch weitergeleitet werden muss. Ruft jemand die Nummer 0325178180, gelangt das Gespräch zum VoIP Provider und dieser leitet es an unseren Asterisk Server weiter. Damit auch unser Server weiss, was er mit dem eingehenden Anruf zu tun hat, schreiben wird noch folgendes in sip.conf:

[sip-inout-0325178180]
type=peer
secret=horsepower
username=0325178180
fromuser=0325178180
host=sip.solnet.ch
context=default
insecure=very

Dieser Konfigurationsblock bewirkt zweierlei: Er wird einerseits benötigt um ausgehende Gespräche über den Wählplan zu initiieren. Andererseits dient er der Zuweisung eines externen Gespräches an einen Benutzer: Ruft jemand von extern auf unsere Nummer, durchsucht Asterisk alle Einträge in dieser Datei nach einem Namen, der mit der gewählten Nummer übereinstimmt. Wird ein Eintrag gefunden, gelten alle für diesen Benutzer festgelegten Parameter. Anschliessend wird im Wählplan eine passende Extension gesucht. Die Direktiven fromuser, insecure und context können in den meisten Fällen weggelassen werden. Ich habe sie trotzdem in das Beispiel aufgenommen, um sicherzustellen, dass das Beispiel funktioniert. Zum Schluss muss extensions.com noch wie folgt erweitert werden.

; Eingehende Anrufe
exten => 0325178180, 1, Dial(SIP/pc1&SIP/pc2,60)
exten => 0325178180, n, Hangup
; Ausgehende Anrufe
exten => _X., 1, Dial(SIP/${EXTEN}@sip-inout-0325178180, 120)
exten => _X., n, Hangup

Die erste Extension regelt die Zuweisung eines eingehenden Anrufes. Wird die Nummer 0325178180 gewählt, gelangt der Anruf via VoIP Provider auf unseren Asterisk Server. Dieser weist den Anruf dem internen SIP Konto sip-inout-0325178180 zu und sucht dann im Wählplan eine zur gewählten Nummer passende Extension. Diese wird in der zweiten Zeile nach dem Kommentar gefunden und ausgeführt. Mit Dial wird erreicht, dass beide Endgeräte, also die Softphones auf PC 1 und PC 2 während 60 Sekunden läuten. Wird auf einem der Geräte der Anruf entgegengenommen, kommt das Gespräch zustande. Das Dial Kommando kann also mehrere Telefone ansprechen, die SIP Kontos müssen lediglich durch ein ‚&‘ voneinander getrennt werden. Sollen mehrere Teilnehmer einen Anruf entgegennehmen können, bieten sich die Queues an. Queues sind wesentlich flexibler und erlauben die verschiedensten Optionen zur Steuerung.

Die Zeilen fünf und sechs, die dem zweiten Kommentar folgen, regeln das Verhalten des Servers bei ausgehenden Gesprächen. Als Extension verwenden wir hier ein Suchmuster, das auf eine beliebige Zahlenfolge der Ziffern 0 bis 9 zutrifft:

  • Eingeleitet werden Suchmuster im Wählplan stets mit einem Unterstrich (_). Asterisk erkennt daran, dass im folgenden keine Nummer kommt, sondern einer oder mehrere Platzhalter für Ziffern.
  • Ein ‚X‘ steht für eine beliebige Ziffer im Bereich 0 bis 9. Für Zahlenbereiche von 1 bis 9 kann ‚Z‘ verwendet werden, Bereiche von 2 bis 9 werden mit ‚N‘ notiert.
  • Der Punkt ist ein Platzhalter für eines oder mehrere Zeichen. _X. bedeutet somit: Eine oder mehrere Ziffern im Bereich 0 bis 9. So einfach ist das :-)

Wird nun eine Nummer wie zum Beispiel 0326143754 gewählt, geschieht folgendes: Asterisk sucht im Wählplan eine passende Extension und wird beim Suchmuster _X. fündig. Nun wird die gewählte Nummer, die in der Variablen ${EXTENSION} gespeichert ist, gewählt. Dazu wird wiederum das SIP Protokoll verwendet. Als Erweiterung kommt hinzu, dass wir den zuvor definierten SIP Peer verwenden. Dieser leitet das Gespräch anhand der Login- und Server Parameter an den VoIP Provider weiter. Dies geschieht einfach dadurch, dass wir am Ende der zu wählenden Nummer mit einem Klammeraffen angeben, welcher Peer für den Gesprächsaufbau verwendet werden soll.

Nun geht’s an’s ausprobieren. Zuvor muss aber dem Asterisk Server mitgeteilt werden, dass die Konfigurationsdateien neu geladen werden müssen. Öffnen Sie mit asterisk -r eine Konsole und geben Sie die beiden folgenden Kommandos ein:

extensions reload
sip reload

Falls jetzt keine Fehlermeldungen angezeigt werden, sind die Aenderungen akzeptiert worden und Sie können mit den Tests beginnen. Stellen Sie einen hohen verbose Level ein, um zu sehen, was im System vor sich geht.

Es Müschterli vom Schuelmeister

«Mängisch passiere im Läbe luschtigi Zuefäll, Erläbnis, wo me so nid erwartet hät. I ha i all dene Jahr als Schuelmeister mängs so Müschterli erläbt. Eis dervo möcht i öich jetz erzelle. I bi denn grad us der Usbildig cho, ha no ke feschti Astellig gha. Es isch d’Zyt vom zwöite Wältchrieg gsi. Du chunt einisch e Afrag. Ob i e Schuelklass in Grindelwald wett übernäh? Es sig de aber e schwirige Fall! I ha mi vor däm Bscheid aber nid la entmuetige und bi uf Grindelwald greist. Scho am nächste Tag bi-n-i i der Schuelstube gstande und ha die erschti Geographie-Stund welle gä. Da gseh-n-i, wie e Schüeler e Zytschrift list, statt zue z’lose. Es isch der Näbelspalter gsi, wo dä Bursch uf em Schuelpult gha het. I ha dä Bueb gheisse füre cho u ha ihm e Ohrfige gäh! ‹He!›, seit da druf e andre Bub. ‹He! So geit das de nid!› Es isch e chreftige Bursch gsi, ebe, so e rächte Grindelwaldner. I bin uf das abe hingere zu däm Bürschtel u ha-n-ihm o grad e Chlapf gäh. Druf het’s besseret i dere Klass. Dä Bueb isch übrigens der Boss Hans gsi. Eine vo de Bossbuebe, wo speter berüehmt worde si.

Es paar Jahr speter bi-n-i wider Ushilf gsi. Dasmal aber im Wältsche. Da chunt e Afrag, ob i chönt hälfe, es sig da e Serviertochter wo nid guet französisch chönt. Da mües öpper übersetze. I ha mi anerbote z’hälfe und wo mir no im Restaurant am Tisch ghocket si, fragt plötzlich öpper im schönste Oberländerdialäkt, wär das isch, wo da übersetzt. Wo är druf Bscheid überchunt, rüeft är lut, so dass es alli ghört hei: ‹He, bi däm bi-n-i doch i d’Schuel. Dä het mir scho am erschte Tag eis gchlepft!› Dir gseht, es isch wider der Boss Hans gsi.

Wenn mir e Schuelreis gmacht hei, de het nach der Reis jedes Chind e Ufsatz vo der Reis müesse schribe. Aber nume es bestimmts Ereignis. Am Schluss si all die Ufsätz zämeghänkt worde, so dass es e ganze Reisebricht gäh het. Da si natürlich immer luschtigi Sache fürecho. So het einisch uf der Heireis der Zug in Luzärn aghalte. Gwundrig wie d’Chind halt si, hei si d’Pfäischter abegmacht und usegluegt. U was gseh si da? E Ma mit ere Glatze! D’Chind finde das natürlich luschtig und möche dä Ma mit ihrne Gspäss verruckt. Eine vo de Schüeler het denn die Heldetat ufgschribe, der Titel vom Ufsatz isch ‹Bahnhof› gsi und drinne gstande isch folgendes: ‹Als wir aus dem Zug schauten, sahen wir einen Mann mit einer Glatze am Bahnhof.›

Uf ere andere Wanderig isch folgendes passiert: Dert het es e änge, steile Waldwäg gäh, es het nume eis hinter em andere chönne loufe. Wil das e längi Schlange gäh het, ha-n-i der Lehrer Gärber gfragt, ob ät wett mitcho. So isch ei Lehrer vorus, ig i der Mitti und am Schluss vo der Gruppe isch der Gärber marschiert. Plötzlich löse sich obe am Bärg es paar Steine und rolle am hintere Teil vo der Gruppe verbi i ds Tal abe. E Schüeler het im Ufsatz das Erläbnis eso gschilderet: ‹Ein paar Steine fielen herunter und trafen beinahe den Lehrer Gerber am Schwanz!›

Und jetz zum Schluss no das: Es Meitschi het zum Thema Früehlig folgendes gschribe: ‹Der Frühling ist eine der vier Jahreszeiten. Da legen die Hühner wieder Eier und die Bauern Kartoffeln.›»

Telefonieren mit Asterisk (II)

Asterisk LogoWer einen Asterisk Server installiert hat und einen Blick in den Ordner mit den Konfigurationsdateien wirft, wird eine Überraschung erleben: Es gibt – je nach Version und Distribution – rund 30 Konfigurationsdateien. Dies braucht den Einsteiger jedoch nicht zu beunruhigen, denn um eine simple Testkonfiguration zu erstellen, genügt das Anpassen von zwei Dateien. Das folgende Beispiel zeigt, wie eine Minimalkonfiguration erstellt werden kann: Diese besteht aus zwei Telefonen, die via Asterisk Server miteinander kommunizieren können. Anstelle der Telefone können als Endgeräte auch PC’s mit sogenannten Softphones verwendet werden. Ich gehe im folgenden davon aus, dass es ein lokales Netz gibt, an dem bereits ein Linux Server und zwei PC’s angeschlossen sind. Auf dem Linux Server ist zudem Asterisk installiert, die Konfigurationsdateien befinden sich unter /etc/asterisk.

Name und IP der verwendeten Rechner:

Linux Server: bigfoot [192.168.10.1]
PC 1 (Endgerät): phone1 [192.168.10.2]
PC 2 (Endgerät): phone2 [192.168.10.3]

Wichtig: Zwischen den beiden PC’s und dem Linux Server darf keine Firewall stehen! Asterisk unterstützt Konfigurationen mit Firewalls, einfachheitshalber wird hier aber nicht weiter darauf eingegangen.

In einem ersten Schritt geht es darum, die beiden PC’s, auf denen später Softphones installiert werden, beim Asterisk Server anzumelden. Es gibt mehrere Protokolle, die dafür verwendet werden. Wir werden im folgenden das zurzeit populärste Protokoll verwenden: Das Session Initiation Protocol, kurz SIP. Alle zu verwendenden SIP-Geräte werden in der Datei sip.conf eingetragen. Mit einem Editor wie joe oder vi wird also sip.conf editiert und folgendes an das Ende der Datei geschrieben:

[pc1]
type=friend
username=pc1
secret=dolittle
host=dynamic

[pc2]
type=friend
username=pc2
secret=dolittle
host=dynamic

Es handelt sich hier nur um das absolut nötigste, damit ein Endgerät sich anmelden kann. Weitere Informationen zu sip.conf und den Parametern für SIP Konti gibt’s auf voip-info.org, dem zurzeit umfassendsten Angebot rund um das Thema VoIP. Die beiden Konfigurationsblöcke definieren zwei SIP Konti pc1 und pc2. Die Username’s, die für das Login benötigt werden, lauten genau gleich: pc1 und pc2. Das für die Anmeldung benötigte Passwort wird mit secret festgelegt. Ich habe für beide Konti dasselbe Passwort verwendet, was für die Praxis natürlich nicht zu empfehlen ist. In einer produktiven Umgebung sollten auch stärkere Passwörter zur Anwendung kommen.

Mit type=friend wird festgelegt, wie eine Verbindung zwischen dem Endgerät und dem Server zustande kommt: Die Option friend bestimmt, dass von beiden Seiten eine Verbindung aufgebaut werden kann. Die beiden anderen möglichen Optionen lauten user und peer.

host definiert, unter welcher Adresse das Endgerät erreicht werden kann. Wir könnten hier auch die Hostnamen der verwendeten PC’s eintragen (phone1/phone2). Mit der Option dynamic geben wir an, dass die Adresse nicht bekannt ist, also zur Laufzeit ermittelt wird, wenn das Endgerät sich anmeldet. In einer produktiven Umgebung ist es angezeigt, die Host Adresse anzugeben, wenn sie bekannt ist. Die Option dynamic wird häufig verwendet, wenn die Endgeräte ihre Adresse dynamisch per DHCP beziehen und keinen eindeutigen Hostnamen haben.

Die Konfiguration der SIP Endgeräte ist damit abgeschlossen. Hat doch nicht weh getan, oder? Damit könnte nun bereits ein Softphone auf einem PC konfiguriert und angemeldet werden. Das wäre aber auch schon alles; die Eingabe einer Nummer würde nur zu einem Fehler führen. Wir müssen Asterisk als nächstes mitteilen, was geschehen soll, wenn eine bestimmte Nummer auf einem Endgerät gewählt wird. Mit anderen Worten: Wir müssen einen einfachen Wählplan zusammenstellen: Wenn die Nummer 100 gewählt wird, soll das Softphone auf PC 1 läuten und wenn dieser die Nummer 200 wählt, soll sich das Softphone auf PC 2 angesprochen fühlen. Dies ist der denkbar einfachste Wählplan, der in vielen Asterisk-Tutorials zu finden ist.

Bei Asterisk sind alle Einstellungen des Wählplanes in der Datei extensions.conf abgelegt. Lassen Sie sich durch den Umfang der Datei nicht beirren, gewiss sind umfangreiche Wählpläne eine komplexe Angelegenheit; einfachere Konfigurationen bestehen aber dennoch nur aus wenigen, leicht zu verstehenden Direktiven. Wenn Sie einen Asterisk Server aufbauen, werden Sie nach und nach mit allen Konzepten und Möglichkeiten des Wählplans vertraut werden. Öffnen sie als nächstes extensions.conf und tragen Sie am Ende der Datei folgendes ein:

exten => 100, 1, Answer
exten => 100, n, Dial(SIP/pc1, 60)
exten => 100, n, Hangup

exten => 200, 1, Answer
exten => 200, n, Dial(SIP/pc2, 60)
exten => 200, n, Hangup

Sobald Sie mit einen verbundenen Endgerät eine Nummer wählen, durchsucht Asterisk den Wählplan nach dieser Nummer. findet er eine entsprechende Extension, führt er die darin aufgeführten Komandos solange aus, bis eine der beiden Gegenstellen das Gespräch beendet. Wählen Sie zum Beispiel die Nummer 200, findet Asterisk die Extension 200 und führt das erste Komnando aus: Answer. Damit wird der Server angewiesen, den Anruf entgegenzunehmen. Das nächste Kommando, Dial, bildet bereits den Kern der ganzen Sache: Es ruft das Endgerät pc2 an und stellt eine Verbindung her, wenn das Gespräch entgegengenommen wird. Mit anderen Worten: Wählt PC 1 die Nummer 200, klingelt bei PC 2 60 Sekunden lang das Softphone. Wird das Gespräch entgegengenommen, kommt eine Sprechverbindung zustande. Nimmt PC 2 nicht ab, kommt nach 60 Sekunden die nächste Anweisung im Wählplan zum Zuge: Hangup. Damit endet die Verbindung.

Wichtig: Die Anweisungen einer Extension werden nicht in der Reifenfolge abgearbeitet, wie sie in der Datei stehen. Vielmehr entscheiden Prioritäten darüber, welche Anweisung als nächstes zum Zuge kommt. Prioritäten müssen in aufsteigender, lückenloser Reihenfolge notiert werden. Um die Sache etwas einfacher zu machen, kann wie in unserem Beispiel anstelle der Aufzählung (1..2..3) auch die Priorität ’n‘ (next) verwendet werden. Prioritäten können ähnlich wie in alten BASIC-Dialekten als Sprungmarken verwendet werden.

Nun ist es an der Zeit, den Server zu starten und die Endgeräte anzumelden. Asterisk wird üblicherweise beim Booten als Hintergrundprozess gestartet. Um Asterisk als Daemon zu starten, genügt es, den Programmnamen einzugeben: asterisk. Wenn keine Fehlermeldungen angezeigt werden, können Sie davon ausgehen, dass Ihre Einträge in den Konfigurationsdateien in Ordnung sind. Wir wollen jedoch genau wissen, was der Server tut und starten ihn deshalb im Konsolenmodus. In diesem Modus wird – ähnlich einer UNIX Shell – eine Eingabeaufforderung angezeigt. Sie können durch die Eingabe von Kommandos den Status des Systems prüfen, einzelne Konfigurationsdateien neu laden und tausend weitere Dinge tun. Eine Übersicht der verfügbaren Kommandos erhalten Sie durch die Eingabe von help. Starten Sie Asterisk nun wie folgt:

asterisk -vvvvvc

Dies startet den Server und bringt Sie sofort in den Konsolenmodus. Die 5 Buchstaben ‚v‘ setzen den Verbosity Level auf 5. Asterisk zeigt in diesem Level alle wichtigen Ereignisse auf der Konsole an. Sie können den Level mit dem Kommando set verbose 0-12 jederzeit neu setzen. Im Level 12 bekommen Sie nahezu alles angezeigt, was Asterisk tut, im Level 0 herrscht stoische Ruhe auf der Konsole. Setzen Sie für den folgenden Test den Level auf 12.

Wenn Sie Asterisk wieder beenden wollen, geben Sie stop now ein. Falls Asterisk bereits als Hintergrundprozess läuft, können Sie mit folgendem Kommando zur Konsole gelangen: asterisk -r. Mit exit verlassen Sie die Konsole wieder, ohne dass auch Asterisk beendet wird.

Da der Server nun für unseren Test betriebsbereit ist, können wir uns der Konfiguration der Endgeräte, resp. der Softphones auf den PC’s zuwenden. Ich werde im folgenden das Softphone Ekiga für Linux verwenden. Die Konfiguration kann aber leicht auch auf andere Programme übertragen werden, etwa auf das X-Ten Softphone, das auf verschiedenen Plattformen läuft. Bei Ekiga ist es ein Leichtes, ein SIP Konto zu erstellen. Wenn Sie Ekiga das erste Mal starten, erscheint der Konfigurations-Druide. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und legen die die Programmparameter fest. Wenn Sie gefragt werden, ob Sie ein kostenloses Ekiga.net Konto anlegen wollen, wählen Sie die Checkbox „Überspringen“.

Sobald Sie den Konfigurations-Druiden durchlaufen haben, wählen Sie im Menu Bearbeiten => Konten und im folgenden Dialog die Option Hinzufügen. Nun können Sie die Parameter für das SIP Konto festlegen, im folgenden Beispiel konfigurieren wir PC 1:

Speichern Sie nun diese Einstellungen und schliessen Sie den Dialog mit den Konten. In der Statuszeile von Ekiga sollte nun eine Meldung wie die folgende erscheinen: Ekiga ist bei 192.168.10.1 angemeldet. Ebenso sollten Sie auf der Asterisk Konsole eine Meldung sehen, dass sich ein Endgerät verbunden hat:

-- Registered SIP 'pc1' at 212.101.1.113 port 5061 expires 3600
-- Saved useragent "Ekiga/2.0.1" for peer pc1

Geschieht nichts? Dann kontrollieren Sie bitte alle Einstellungen noch einmal. Sind die beiden Geräte untereinander erreichbar? Haben Sie eine Firewall aktiv, welche die SIP Ports blockiert? Läuft Asterisk? Um Gewissheit darüber zu haben, ob ein Engerät erfolgreich angemeldet ist, geben Sie auf der Konsole folgendes ein: sip show peers. Es sollte für PC 1 folgendes angezeigt werden:

pc1/pc1 192.168.10.2 5061 OK (5 ms)

Haben Sie beide Endgeräte konfiguriert und angemeldet? Nun, dann geben Sie jetzt im Ekiga auf PC 1 in der Wählleiste die Nummer 200 ein und klicken Sie auf das Verbindungssymbol:

Auf PC 2 sollte nun das Softphone klingeln. Sobald Sie den Anruf entgegennehmen, wird ein Gesprächskanal aufgebaut. Auf der Konsole werden Sie ausserdem eine Menge Meldungen sehen. Falls etwas nicht klappt, analysieren Sie die Konsolenmeldungen; Asterisk ist in bezug auf Fehlermeldungen sehr detailliert.

Sicher, nach dem ersten Erfolgserlebnis wird die Ernüchterung kommen, denn die nun erreichte Konfiguration dient bestenfalls als Gegensprechanlage. Der nächste Teil zeigt wie Sie via SIP Provider auch externe Gespräche führen und entgegen nehmen können.

Domain «trachten.ch» auf Reisen

Die Eingabe der Adresse «www.trachten.ch» führt zurzeit auf die Homepage der Bürstenfabrik Ebnat-Kappel AG. Auf Anfrage teilte mir ein Angestellter mit, dass trachten.ch als «Demodomain» verwendet worden sei. Die Deaktivierung werde in Kürze erfolgen. trachten.ch ist schon mehrmals als Testadresse für neue, von der St. Galler Firma MHS realisierte Webseiten verwendet worden. Beispielsweise war im Mai 2005 via trachten.ch die Junge Wirtschaftskammer Frauenfeld zu erreichen (dieser Blog berichtete).

«S’Bärnerland im Sunndigsgwand»

Die Vorzeichen für ein schönes Berner Kantonaljodlerfest könnten besser nicht sein. Huttwil, das schmucke Blumenstädtchen am Tor zum Emmental, bietet eine ideale Infrastruktur und ein Dorfzentrum, das genügend Platz und eine bezaubernde Kulisse für das «Jodlerstädtli» bietet. Vom 15. bis zum 17. Juni 2007 werden Fahnenschwinger, Jodler und Alphornbläser sich in Huttwil während drei Tagen versammeln und auf eindrückliche Weise ihr Können demonstrieren.

Nachdem beim letztjährigen Kantonalfest in Biel die Teilnahme der Aktiven moderat ausfiel, werden dieses Jahr in Huttwil mehr Anmeldungen erwartet. Wer im kommenden Jahr am eidgenössischen Jodlerfest in Luzern teilnehmen will, muss sich mit einer guten Benotung am «Kantonalen» qualifizieren. Die Jodler, «Fähnler» und Alphornbläser bereiten sich monatelang und gründlich auf den grossen Moment vor: Jeder Takt im Lied, jeder Bewegung mit der Fahne und jeder Ton aus dem Hirtenhorn werden minutiös einstudiert. Ist der grosse Moment endlich da, wollen alle vor der Jury und dem Publikum ihr bestes geben!

Besucher und Aktive werden in Huttwil ein Fest voller Begeisterung und sprühender Lebensfreude erleben. Es wird zugleich eine eindrückliche Demonstration der echten Berner Art und des Berner Brauchtums werden. Damit organisatorisch alles klappt, hat die Gemeindepräsidentin von Huttwil persönlich die Leitung des OK übernommen. Therese Löffel und ihr Team haben während zwei Jahren mit grossem persönlichem Einsatz das Fest vorbereitet und dafür gesorgt, dass alle Besucher sich in Huttwil wohlfühlen werden.

Stini und Chrischte


Hüt isch im Dorf Tanzsunntig,
da wird es luschtig gah
Ou Stinis Bei hei nümme still,
wei ihns nid deheime lah

I Chrischte’s Arme eine dräie,
wie wär das d’Seligkeit
Mit Chrischte lache, tanze,
los doch, wie mis Härzli geit

Der Chrischte hockt bim Chällerlöibli, sinnet Stini nah
O du mis liebe Schätzli, i wett mir Dir es Tänzli ha

Lue jetz da dä flotti Bursch, mit em Meie a sim Mutz
Isch das nit der Chrischte, dä vom Höfli dert bim Stutz?

Dä wott gwüss ga tanze, i ds Sääli mit sim liebe Meitschi
Ma gwüss nümme warte, warte uf sis erschte Müntschi

Stinis Öigli glänze häll wie Stärne, jetz isch Chrischte da!
I wott Di hebe, hebe fescht, wott Di ärfele u nümm la gah

Hüt isch im Dorf Tanzsunntig, das git es luschtigs Läbe
Lue wie die zwöi tüe dräie, sich fescht u innig hebe

Stini u Chrischte wei hüt tanze, tanze ohni Rueh
Tanze Arm in Arm dem Himmel zue.